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Die Tragödie vom 1. Mai 1994

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Die Tragödie vom 1. Mai 1994

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Ayrton Senna und Roland Ratzenberger starben, Rubens Barrichello überlebte einen fürchterlichen Unfall – das Formel 1 Wochenende von Imola ist bis heute nicht vergessen. 20 Jahre danach ist die Formel 1 sicherer geworden, auch deshalb.
“Es war, als sei die Sonne vom Himmel gefallen”, sagte der ehemalige Fahrer Gerhard Berger.
Rubens Barrichello landete auf der Oberkante eines Reifenstapels, blieb weitgehend unverletzt.
Roland Ratzenberger musste im Qualifying sein Leben lassen. Der Österreicher brach sich das Genick.
Am 1. Mai verstummte die Fangemeinde in Italien erneut.
Ayrton Senna`s Bolide zerschellte an einer Betonmauer. Der Brasilianer konnte nicht mehr lenken, schoss mit über 300 km/h aus der Tamburello-Kurve hinaus, der 34-jährige hatte keine Chance. Ein Teil der Radaufhängung hatte seinen Helm durchschlagen.
“Ich habe die Aerodynamik des Autos falsch berechnet”, bekannte Adrian Newey, damaliger Chefdesigner von Williams.
Das Rennen damals gewann Michael Schumacher. Der siebenmalige Weltmeister verunglückte Ende Dezember vergangenen Jahres beim Skifahren und liegt seitdem im Koma. Der Aufwachprozess ist eingeleitet. Schumacher zeige kleine Fortschritte, so die Verantwortlichen.