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EU erweitert Sanktionen gegen Russland

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EU erweitert Sanktionen gegen Russland

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Die EU erweitert ihre Sanktionsliste gegen Russland. Sie umfasst insgesamt 15 Namen und wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht.Von Einreiseverboten und Kontensperrungen sind Spitzenpolitiker sowie maßgebliche Vertreter der prorussischen Aufständischen im Osten der Ukraine betroffen.

Angeführt wird die Liste vom russischen Vize-Ministerpräsidenten Dmitri Kosak. Ebenfalls auf der Liste befindet sich der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow.

Am Montag hatten die USA ihre Sanktionsliste veröffentlicht, auf der sich unter anderem die Namen von insgesamt 17 Unternehmen befanden. Man wolle so die russische Wirtschaft härter treffen.

Der Leiter des Zentrums für nationale Interessen, Paul Saunders, kritisierte das Vorgehen der Obama Regierung. Sie kombiniere Sanktionen, die keinen wirklichen Biss haben, mit einer Rhetorik, die Russland das Entgegenkommen sehr erschwerten. Außerdem, Saunders weiter, handele es sich vor allem um personenbezogene Sanktionen, die provozierten und Russland daher eher irritieren würden.

Eine nennenswerte Reaktion des Aktienmarktes blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt auch aus. Keines der auf der US-Liste aufgeführte Unternehmen, dem eine Nähe zu Präsident Putin attestiert wird, ist an der Börse vertreten.