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Fed: Zum Gähnen langweilig? Oder berechenbar?

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Fed: Zum Gähnen langweilig? Oder berechenbar?

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Einen echten “Gähner” erwarten so manche Beobachter von der Strategiesitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bis Mitte dieser Woche: Dass die Zentralbank das Gleiche beschließt wie bei der letzten Sitzung … und wie bei beiden davor – die Menge an Geld zu reduzieren, die sie jeden Monat in die Wirtschaft pumpt, und zwar um 10 Milliarden Dollar.

Im März hatte die Fed ihre geldpolitische Aussage einkassiert, die Kreditkosten niedrig zu halten, bis die Arbeitslosigkeit unter 6,5 Prozent sinkt – da lag der Wert bei 6,7 Prozent. Stattdessen sagte Fed-Chefin Janet Yellen, die Zinsen würden für “längere Zeit” niedrig bleiben.

Zentralbank-Kollegen rund um den Globus mit schwächelnden Währungen können künftig mit einer höchst weltläufigen Nummer zwei bei der Fed rechnen: Stanley Fischer, Ex-Weltbank, Ex-IWF, Ex-Citigroup und Ex-Gouverneur der israelischen Zentralbank.

su mit Reuters