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Südkorea: Präsidentin entschuldigt sich bei Familien der "Sewol"-Opfer

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Südkorea: Präsidentin entschuldigt sich bei Familien der "Sewol"-Opfer

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In Südkorea gedenken Angehörige der Opfer des verheerenden Fährunglücks der “Sewol” vom 16.April vor der Südwestküste des Landes. Von offizieller Seite ist mittlerweile die Zahl von 193 Toten bestätigt worden.

Unter den Anwesenden befand sich auch Präsidentin Park Geun Hye. Sie entschuldigte sich bei einem Treffen der Ministern in Seoul bei den Familien. Es breche ihr das Herz unfähig gewesen zu sein das Unglück zu verhindern. Auch bedauere sie zutiefst die Unzulänglichkeit der anfänglichen Aktionen.

Die Regierung war wegen ihrer zögerlichen Reaktionen bei der Rettungsaktion in die Kritik geraten. Am Sonntag hatte der Premierminister Chung Hong-won aufgrund dessen bereits seinen Rücktritt angeboten.

Bei einem Großteil der insgesamt 476 Passagiere handelte es sich um Jugendliche, die sich auf einem Schulausflug befanden. Eltern und Angehörige sind verzweifelt. Sie werfen dem inhaftierten Kapitän vor, das Schiff im Stich und die Passagiere ihrem Schicksal überlassen zu haben.