Eilmeldung

Eilmeldung

USA und EU: Neue Sanktionen gegen russische Spitzenvertreter

Sie lesen gerade:

USA und EU: Neue Sanktionen gegen russische Spitzenvertreter

Schriftgrösse Aa Aa

Die USA und Russland kommen sich in Sachen Ukraine weiterhin nicht näher:

In einem einstündigen Telefongespräch der Verteidigungsminister beklagte Russland NATO- und amerikanische Aktivitäten in Nähe seiner Grenzen – Aktivitäten, die in einem “noch nie dagewesenen” Maß zugenommen hätten.

Der russische Minister, Sergej Schoigu, teilte aber auch mit, die eigenen Militärübungen an der ukrainischen Grenze seien beendet, die Truppen wieder in ihren Stellungen.

Ob das auch einen Abzug von Truppen aus der Grenznähe bedeutet, ließ sein Ministerium in der Mitteilung danach offen.

Die westlichen Länder sprechen von bis zu vierzigtausend russischen Soldaten, die an der Grenze zur Ukraine stünden und für das Land eine Bedrohung darstellten.

Die USA haben jetzt jedenfalls neue Sanktionen gegen russische Politiker, Wirtschaftsvertreter und Firmen verhängt.

Dabei geht es wieder um Einreiseverbote und Kontensperrungen; ihr Ziel sind nach Absicht der USA engste Mitstreiter von Staatspräsident Wladimir Putin.

Betroffen ist diesmal zum Beispiel der Chef des staatlichen Erdölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, ebenso wie mit Dmitri Kosak ein weiterer Vizeregierungschef.

Außerdem verbieten die USA die Ausfuhr von Hochtechnologie, die Russlands Armee nutzen könnte. Bestehende Genehmigungen werden aufgehoben, neue nicht erteilt.

Russland sprach angesichts der neuen Sanktionen von einem “Realitätsverlust” der USA und kündigte Gegenmaßnahmen an.

Die EU hat ebenfalls ihre Sanktionen gegen russische Vertreter ausgedehnt; gegen wen genau, wird wahrscheinlich heute im EU-Amtsblatt bekanntgegeben.