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„Brutales Kaufangebot“ von GE für Alstom

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„Brutales Kaufangebot“ von GE für Alstom

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Alstom-Aktien haben nach der Wiederaufnahme ihrer Notierung stark zugelegt. Der Kurs stieg zur Eröffnung 12 % gab im Handel dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab. Wegen des Übernahmekampfes waren die Titel mehrere Tage vom Handel ausgesetzt. In der Nacht hatte der US-Konzern General Electric ein bindendes Kaufangebot für die Stromsparte von Alstom unterbreitet. GE ist bereit 12,35 Milliarden Euro in bar für die zu übernehmenden Aktivitäten zu zahlen.

Alstom soll ein börsennotierter Konzern bleiben, der sich künftig auf die Transportsparte konzentriert. Der Mischkonzern Bouygues, der 29 % an Alstom hält, will langfristig an Rest-Alstom beteiligt bleiben.

Der Vorstand von Alstom reagierte positiv auf das Kaufangebot. Man werde es bis Ende Mai unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten, darunter auch die des französischen Staates, prüfen, hieß es in einer schriftlichen Stelluingnahme.

Das Management von Alstom und Mehrheitsaktionär Bouygues bevorzugen das Angebot von GE, wollen aber alle möglichen Gegengebote prüfen.

Der französische Premierminister Manuel Vals bezeichnete das Kaufangebot von GE als “brutale Beschleunigung des Verkaufsprojektes”. Die französische Regierung wünscht ein Zusammengehen von Alstom mit Siemens.

Siemens wollte sich zu dem Kaufangebot von GE nicht äußern. Der Münchner Konzern hatte selbst am Dienstag eine eigene Offerte für Alstom angekündigt, diese aber an die Bedingung geknüpft, vier Wochen lang Zugang zu Daten des französischen Unternehmens zu bekommen.

Weiterführende Links

Pressemitteilung GE (englisch)

Pressemitteilung Alstom (englisch)

Pressemitteilung SIEMENS (deutsch)

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Pressemitteilung GE (englisch)

Pressemitteilung Alstom (englisch)

Pressemitteilung SIEMENS (deutsch)

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