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Erste irakische Wahlen seit Abzug der US-Truppen verlaufen ruhiger als befürchtet

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Erste irakische Wahlen seit Abzug der US-Truppen verlaufen ruhiger als befürchtet

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Die ersten landesweiten Wahlen im Irak seit dem Abzug der US-Truppen im Jahr 2011 sind ruhiger verlaufen als erwartet.

Für die irakischen Wähler war es der Tag um Bilanz zu ziehen über die Regierungarbeit des schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki, der auf eine dritte Amtszeit hofft.

Gewählt wurde unter starken Sicherheitsvorkehrungen, mit Checkpoints und einem Autoverbot in Bagdad. Anschläge wie bei den Wahlen im Jahr 2010 blieben dort aus.

Anders in den von der sunnitischen Minderheit dominierten Gebieten, wo zwölf Menschen bei Anschlägen ums Leben kamen. Die Wahlbeteiligung war dort gering.

Vor allem in der westlichen Anbar-Provinz kämpfen sunnitsche Militante nach wie vor gegen das irakische Militär. Der Al-Qaida nahestehende Kämpfer hatten zudem gedroht, diejenigen, die zur Wahl gehen, zu töten,

Über 9000 Kandidaten standen für das nationale Parlament zur Wahl. Analysten erwarten jedoch, dass keine der angetretenen Parteien eine klare Mehrheit erlangen wird.