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Neue Unruhen im brasilianischen Rio de Janeiro

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Neue Unruhen im brasilianischen Rio de Janeiro

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In einem Armenviertel von Rio de Janeiro ist es erneut zu Unruhen gekommen. Dabei wurden auch mehrere Busse angezündet.

Auslöser war offenbar der Tod eines Jugendlichen, der von der Polizei erschossen worden war.

Immer wieder gibt es solche Unruhen in Brasilien, das schon in sechs Wochen die Fußballweltmeisterschaft ausrichtet.

Manchmal sind es soziale Proteste wie jetzt, manchmal auch Proteste direkt gegen die WM.

Solche Unruhen könnten Brasiliens Chancen auf den Titel mindern, warnt jetzt der Nationaltrainer; die Spieler könnten davon beeinflusst werden.

Natürlich könne es Proteste geben, sagt Luiz Felipe Scolari weiter. Wenn es friedlich zugehe, dann sei das Demokratie. Jeder habe dazu das Recht, aber jetzt sei dafür vielleicht nicht die richtige Zeit.

Laut Polizei war der Jugendliche in einem gestohlenen Auto unterwegs und hatte eine Waffe bei sich.

Mit besonderen Polizeieinheiten versucht Brasilien seit einigen Jahren, in den Armenvierteln gegen den Drogenhandel vorzugehen.