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1. Mai in Griechenland: "Ich sehe schwarz"

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1. Mai in Griechenland: "Ich sehe schwarz"

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Auch in Griechenland gab es zum ersten Mai Demonstrationen. In Athen zeigte neben Gewerkschaften auch die kommunistische Partei Flagge. Erneut ging es gegen die Sparpolitik, gegen die Maßnahmen der Regierung, die in ihren Augen den Arbeitnehmern schaden. Vor dem Parlament waren mehrere Tausend Menschen versammelt, um für ihre Rechte zu demonstrieren.

Ein Arbeitsloser Bauarbeiter meinte: “Sie haben uns gesagt, dass sich die Lage dank der Maßnahmen verbessern würde, aber ehrlich gesagt, ich sehe schwarz.”

Der Chef der Kommunisten, Dimitris Koutsoubas: “Wir brauchen eine starke Opposition, die sich für die Rechte der Arbeiter einsetzt und die in der Lage ist, die Monopole in Europa zu zerschlagen, damit wieder die Stimme des Volkes regiert.”

Neben den Kundgebungen gab es mehrere Streiks. In Athen stoppten Busfahrer für drei Stunden den Betrieb, und auch der Bahn- und Schiffsverkehr ist betroffen, Züge stehen still, Fähren bleiben im Hafen.