Eilmeldung

Eilmeldung

IWF bewilligt "riskante" Milliardenhilfe für Ukraine

Sie lesen gerade:

IWF bewilligt "riskante" Milliardenhilfe für Ukraine

Schriftgrösse Aa Aa

Die Ukraine bekommt gut zwölf Milliarden Euro Hilfe vom Weltwährungsfonds.

Als Sofortkredit fließen mehr als zwei Milliarden Euro, der Rest wird über zwei Jahre verteilt.

Alle zwei Monate will der Fonds prüfen, ob die Ukraine im Gegenzug ihre Sparversprechen hält.

Die Umsetzung des Hilfsprogramms sei riskant, sagt Christine Lagarde, die Chefin des Währungsfonds, mit Blick auf die Lage in der Ukraine und im Verhältnis zu Russland. Man versuche, die Risiken soweit wie möglich zu mindern.

Das Geld braucht die Ukraine dringend: Die Wirtschaft wird dieses Jahr laut Regierung
um drei Prozent schrumpfen, nach Angaben des Weltwährungsfonds sogar um fünf Prozent.

Im Kampf gegen den politischen Zerfall der Ukraine plant die Regierung jetzt eine Volksbefragung.

Sie soll mit der Präsidentenwahl am 25. Mai stattfinden und klären, ob das Land in Gänze erhalten bleiben soll.

Diese Volksbefragung ist aber genau das, nämlich eine Befragung – keine Volksabstimmung und damit auch nicht bindend.

Die Aufständischen im Landesosten planen schon vorher ihre eigenen Abstimmungen über eine Abspaltung von der Ukraine.