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Kiew weist russischen Militärattaché wegen Spionage aus

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Kiew weist russischen Militärattaché wegen Spionage aus

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Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat vorgeschlagen, dass die ukrainische Regierung und die pro-russischen Aktivisten, die mehrere Städte der Ostukraine kontrollieren, unter dem Dach der OSZE Gespräche aufnehmen. Lawrow äußerte sich am Rande eines Südamerika-Besuchs.

“Russland glaubt, dass dieser Dialog zwischen den Behörden in Kiew und ihren Gegnern innerhalb des Rahmens der OSZE begonnen oder durchgeführt werden kann. Wir hoffen, dass unsere Partner, unsere Kollegen im Westen, dies der Ukraine gestatten”, sagte Lawrow.

Im Morgengrauen führte die Ukrainische Staatsgarde in der Hauptstadt Kiew ein Blitzmanöver durch. Die Sicherheitsorgane waren angewiesen worden, vor den Umzügen am 1. Mai Präsenz zu zeigen.

“Präsidentschaftswahlen stehen bevor, die Stimmung heizt sich auf; dazu die Annektierung der Krim und die angespannte Lage im Südosten des Landes, in Luhansk und Donezk. Wir planen Manöver, um die Einsatzfähigkeit der Truppen zu prüfen, um zu sehen, ob sie Kontrollpunkte bemannen können”, erklärte der Oberbefehlshaber der Staatsgarde, Valeri Heletey.

Die ukrainische Regierung erklärte den russischen Marineattaché in Kiew zur “unerwünschten Person”. Der Diplomat sei Mittwochabend im Rahmen einer Gegenspionageoperation vom ukrainischen Geheimdienst SBU festgenommen worden. Er sei auf frischer Tat beim Spionieren ertappt worden, hieß es in Kiew.

Weiterführender Link

Interview von Außenminister Sergei Lawrow mit dem staatlichen russischen Auslandssender RT (englisch)