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Suche nach Boeing im Indischen Ozean kann zwölf Monate dauern

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Suche nach Boeing im Indischen Ozean kann zwölf Monate dauern

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Die Unterwassersuche nach der verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine im Indischen Ozean kann nach Einschätzung von Experten bis zu zwölf Monate in Anspruch nehmen.

Obwohl dort bislang keine Hinweise auf die Boeing mit 239 Menschen an Bord gefunden wurden und eine australische
Firma jüngst behauptete, das Wrack im Golf von Bengalen geortet zu
haben, soll die internationale Suchaktion wie gehabt fortgesetzt werden, so der malaysische Transportminister Hishamuddin Hussein:

“Wir werden die Erörterungen mit China und Australien über den weiteren Verlauf der Suche fortsetzen. Wir werden uns austauschen hinsichtlich der Kapazitäten für die Suche und des Umgangs mit den Angehörigen. Außerdem setzen wir auf die Meinungen von Experten und werten technische Ratschläge aus der ganzen Welt aus.”

Malaysia Airlines hat inzwischen die Schließung aller Hilfszentren für Angehörige am siebten Mai angekündigt. Die Hotels wie hier in Peking dienten Informationszwecken. Das Vorhaben stößt auf Widerstand.
Steve Wang, Vertreter der Angehörigen:

“Wir wollen hierbleiben, weil wir der Art und Weise der Kommunikation von Malaysia Airlines mit uns nicht vertrauen. Es kommt häufiger vor, dass selbst wichtige Informationen uns Angehörige nicht erreichen. Viele von uns werden einfach ignoriert.”

Bislang sind Angehörige von vermissten Passagieren unter anderem in Hotels in Peking und der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur untergebracht. Die Boeing war am achten März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking nach nur einer Stunde Flugzeit von den Radarschirmen verschwunden und später offenbar im Seegebiet westlich von Australien abgestürzt.