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US-Arbeitsmarkt im Aufschwung

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US-Arbeitsmarkt im Aufschwung

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Die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt setzt sich fort. Im April waren 6,3 Prozent der Bürger im erwerbstätigen Alter ohne Beschäftigung, das bedeutet im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang von 0,4 Prozent und den tiefsten Wert seit September 2008. Die Zahl der Beschäftigten nahm im April um mehr als 280.000 zu.

Trotz der auf den ersten Blick positiven Entwicklung in den vergangenen Monaten gebe es noch eine Menge Arbeit, sagen Ökonomen. Sie kritisieren etwa, dass viele der geschaffenen Stellen im Niedriglohnsektor angesiedelt seien, zudem sei die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um rund drei Millionen höher als vor der Finanzkrise.

Die US-Notenbank fordert einen kräftigen Zuwachs der Beschäftigtenzahlen, um die Fortsetzung der eingeschlagenen Richtung zu sichern, die auf ein allmähliches Ende der lockeren Geldpolitik zielt.

Im Vorfeld der Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen hatten die Märkte weltweit den Atem angehalten. In Asien verzeichneten die meisten Börsen Gewinne, nur in Tokio gab der Nikkei-Index nach.