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Anti-Terror-Einsatz in der Ukraine geht weiter

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Anti-Terror-Einsatz in der Ukraine geht weiter

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Mit Kampfhubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen sind
ukrainische Sicherheitskräfte bei ihrem «Anti-Terror-Einsatz» weiter
gegen prorussische Separatisten vorgegangen.

Die Führung in Kiew teilte mit, in Kramatorsk hätten die Regierungseinheiten nach zweitägigen Kämpfen fast alle
besetzten Verwaltungsgebäude von den Protestführern geräumt.

Wie auch in Slowjansk bereiteten sich die Aktivisten in Lugansk mit
Barrikaden auf weitere Angriffe der Sicherheitskräfte vor. Das teilte einer der Sprecher der Separatisten mit.

Zuvor hatte es dort nach Angaben aus dem ukrainischen Innenministerium bei Schusswechseln mindestens einen Toten und mehrere Verletzte gegeben.

Auch in der Gebietshauptstadt Donezk kam es wieder zu Gewalt.
Maskierte und mit Knüppeln bewaffnete Demonstranten nahmen einen Firmensitz des Gouverneurs der Region und ein Gebäude des Geheimdienstes SBU ein.

Vereinzelt skandierten sie “Wir werden Odessa nicht vergeben”. Dort waren am Freitag bei Straßenschlachten und der Inbrandsetzung eines Gewerkschaftshauses mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen.