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Erneutes Flüchtlingsunglück in der Ägäis: Mindestens 22 Tote

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Erneutes Flüchtlingsunglück in der Ägäis: Mindestens 22 Tote

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Beim Kentern von zwei Flüchtlingsbooten in der Ägäis sind laut griechischen Behörden mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen – darunter auch vier Kinder. Mehr als 30 Passagiere konnten bisher gerettet werden.

Warum die Boote in der Nähe der griechischen Insel Samos mit offenbar mehr als 60 Menschen an Bord kenterten, war zunächst nicht bekannt. Der Notruf kam am frühen Morgen, wie ein Mann berichtete, der sich auf einem Schiff in der Nähe befand: “Die Küstenwache hat uns um 5 Uhr früh einen Notruf geschickt. Wir sind sofort zu der Unglücksstelle gefahren. Wir haben gesehen, dass das Boot kieloben im Wasser lag, darum schwammen acht Leichen.”

Die Flüchtlinge starteten an der türkischen Küste. Örtlichen Medien zufolge stammen sie vor allem aus Syrien und Somalia. Bei ähnlichen Unfällen in der Ägäis starben Amnesty International zufolge seit Jahresbeginn mindestens 19 Menschen. Erst am Vortag hatte die griechische Küstenwache 146 Migranten im offenen Meer zwischen der Halbinsel Peloponnes und Malta sowie weitere 90 Flüchtlinge in der Ägäis aufgegriffen.

  • Photo Credit: Greek Coast Guard

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