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Eurogruppe begrüßt Ausstieg Portugals aus Rettungsprogramm

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Eurogruppe begrüßt Ausstieg Portugals aus Rettungsprogramm

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Die Finanzminister der Eurogruppe haben den Ausstieg Portugals aus dem milliardenschweren Rettungsprogramm begrüßt. Die Mitte-Rechts-Regierung in Lissabon hatte beschlossen, nach dem Ende der Finanzhilfen Mitte Mai, keinen Kreditrahmen für den Notfall zu beantragen. Irland hat das Hilfsprogramm bereits im vergangenen Dezember verlassen. Die Modernisierung einer Wirtschaft sei immer schwierig, so Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem, für Portugal aber sei diese entscheidend. Lissabon müsse weitere Schritte unternehmen und die Reformen fortsetzen. Die Finanzminister der 18 Euro-Länder, die in Brüssel zusammenkamen, beschäftigten sich auch mit Griechenland. Nach ersten Anzeichen einer Besserung der finanziellen Lage will Athen Fristen für die Rückzahlung von Krediten weiter strecken. “Im November 2012 haben wir beschlossen, Maßnahmen zu erwägen, sollte es notwendig sein. Doch das wissen wir erst, wenn neue Zahlen vorliegen”, sagte der niederländische Finanzminister. “Der Internationale Währungsfonds hat sich für eine Verkleinerung des Schuldenbergs Griechenlands ausgesprochen, eine klare Antwort der EU hingegen steht noch aus”, erläutert unsere Korrepsondentin Efi Koutsokosta. “Eine Entscheidung dazu ist jedoch nicht vor dem nächsten Bericht der Troika, das heißt nicht vor dem Ende des Sommers zu erwarten.”