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Pro-russische Kräfte dehnen Einfluss in Ostukraine aus

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Pro-russische Kräfte dehnen Einfluss in Ostukraine aus

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In Donezk stürmten rund 1.000 pro-russische Aktivisten die Militärstaatsanwaltschaft. Das Gebäude war bereits verlassen. Auch weitere Verwaltungsgebäude brachten sie im Laufe des Sonntags wieder unter ihre Kontrolle. Am 11. Mai soll in der von den Aktivisten ausgerufenen Volksrepublik Donezk eine Volksabstimmung über größere Autonomie stattfinden. In Kramatorsk wurde die Zentrale des Inlandsgeheimdienstes SBU niedergebrannt.

Slowjansk befindet sich nach wie vor in der Hand der pro-russischen Aktivisten. Die Regierungstruppen haben rund um die 120.000-Einwohnerstadt Kontrollpunkte eingerichtet, sind aber bislang nicht in die Stadt eingerückt.

In der Industriestadt Mariupol wurde die Zentrale der größten ukrainischen Bank in Brand gesetzt. Einer der Miteigentümer des Geldinstitutes war vom russischen Präsidenten Wladimir Putin als “Betrüger” bezeichnet worden, nachdem er zum Gouverneur von Dnjepropetrowsk ernannt worden war.