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Kerry und Ashton knüpfen Sanktionsdrohungen gegen Russland an ukrainische Präsidentschaftswahl

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Kerry und Ashton knüpfen Sanktionsdrohungen gegen Russland an ukrainische Präsidentschaftswahl

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Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und US-Außenminister John Kerry haben Russland erneut aufgefordert, die Krise in der Ostukraine zu entschärfen und die Präsidentschaftswahl nicht zu behindern.

Nach einem Treffen in Washington drohten beide Chefdiplomaten erneut mit weiteren Sanktionen. Das geplante Unabhängigkeitseferendum der Aktivisten der selbstausgerufenen Volksrepublik Donezk bezeichnete Kerry als abgekartet

“Wir sind sehr besorgt über das Bestreben der russischen Separatisten in Donezk und Luhansk, ein so offensichtlich verlogenes und abgekartetes Unabhängigkeitsreferendum für den 11. Mai zu organisieren”, sagte Kerry. “Wir lehnen dieses illegale Bestreben, die Ukraine weiter zu spalten, entschieden ab.”

Auch Ashton sprach von verschärften Konsequenzen, die Russland drohten. Die ukrainische Übergangsregierung hingegen habe ihren Teil der Abmachungen eingehalten: “Die Ukraine hat das Recht, ihre territoriale Integrität zu verteidigen – wir kennen die internationalen Verpflichtungen des Landes und wir arbeiten eng zusammen. Die ukrainische Regierung hat seit den Verhandlungen in Genf viel getan, um die Übereinkünfte umzusetzen.”

Für das umstrittene Referendum, das am kommenden Sonntag und damit vor der angesetzten Präsidentschaftswahl abgehalten werden soll, gibt es in Donezk bislang aber kaum sichtbare Vorbereitungen.