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Kevin Spacey und die Bretter, die die Welt bedeuten

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Kevin Spacey und die Bretter, die die Welt bedeuten

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Der Hollywood-Schauspieler und zweifache Oscar-Gewinner Kevin Spacey ist zu seiner ersten Liebe dem Theater zurückgekehrt. In dem Dokumentarfilm “Now in the Wings on a World Stage” lebt Spacey seine Bühnenleidenschaft aus und erlaubt uns einen Blick hinter die Kulissen seiner Theatertruppe, die mit Shakespeares Drama “Richard III” auf Tour gegangen ist.

Der 54-Jährige, der seit 2003 künstlerischer Leiter des Londoner Old Vic Theatre ist, sagt, dass seine Entscheidung sich dem Theater zuzuwenden, viele überrascht hat. “In den vergangenen 10 Jahren, seit ich Erfolg im Filmbusiness hatte und dann nach London gegangen bin, um eine Theatertruppe auf die Beine zu stellen, waren viele Menschen verblüfft. Sie fragten sich wahrscheinlich: “Warum machst du Theater? Das ist doch langweilig. Warum drehst Du nicht einfach Filme und verdienst eine Menge Geld?” Mit diesem Dokumentarfilm möchte ich manche dieser Fragen beantworten,” so Spacey.

Für Regisseur Jeremy Whelehan ist es sein erster Dokumentarfilm. Gezeigt wird die Tour und das Zusammenspiel des Londoner Old Vic, der Brooklyn Academy of Music und des Regisseurs Sam Mendes.

Spacey liebt das Theater, denn dort kann er sich als Schauspieler voll entfalten und alle Register ziehen: “Theater ist das Ausdrucksmittel der Schauspieler, nicht Film. Film ist das Ausdrucksmittel des Regisseurs. Als Schauspieler hast du keinerlei Einfluss darauf, wie deine Leistung in einem Film oder einer Serie herüberkommen wird.” Er fügt hinzu: “Ich versuche immer daran zu denken, dass egal wie gut ich in einem Film oder einer Serie bin, ich kann es nicht mehr verbessern. Im Theater geht das. Morgen Abend kann ich besser sein und in zwei Wochen kann ich es sogar noch besser machen.”

“Now in the Wings on a World Stage” läuft derzeit in den USA und Kanada.