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Neue Missbrauchs-Vorwürfe gegen "X-Men"-Regisseur Bryan Singer

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Neue Missbrauchs-Vorwürfe gegen "X-Men"-Regisseur Bryan Singer

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Der “X-Men”-Regisseur Bryan Singer sieht sich neuen Vorwürfen von sexueller Nötigung ausgesetzt.
In einer Klage, die in Los Angeles eingereicht wurde, wird dem 48-jährigen vorgeworfen, im Jahr 2006 einen
britischen Teenager missbraucht zu haben.
Der namentlich nicht genannte Kläger wird von Rechtsanwalt Jeff Herman vertreten.
Dieser hatte bereits vor zwei Wochen in einem anderen Fall Klagen wegen sexueller Nötigung gegen Singer und drei weitere Branchengrößen eingereicht.

Zu den Beschuldigten gehört auch Broadway-Regisseur Gary Goddard.

Jeff Herman schilderte einen Teil des Tathergangs aus Sicht des mutmaßlichen Opfers:

“Unter dem Vorwand, ihm Superman-Souvenirs zu zeigen, brachten Bryan Singer und Gary Goddard das 17-jährige Opfer ins Schlafzimmer. Dort versuchten sie, sexuelle Handlungen vorzunehmen. Das Opfer wehrte sich und sagte “Nein, ich fühle mich unwohl”. Gary Goddard verließ den Raum und kam mit einem großen, muskulösen Mann zurück. Dieser schubste meinen Klienten und hielt ihn fest, während Bryan Singer sich auszuziehen begann.”

Der Anwalt des “X-Men”-Regisseurs wies die neuen Behauptungen in einer schriftlichen Mitteilung zurück.

Singers neuer Film “X-Men: Zukunft ist
Vergangenheit” kommt in zwei Wochen in die Kinos.