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OECD: Neues Wachstum, Probleme bleiben

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OECD: Neues Wachstum, Probleme bleiben

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Nach Jahren der Krise sieht die OECD die meisten Mitgliedsländer wieder auf Wachstumskurs. Allerdings rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (OECD) in ihrem jüngsten Ausblick mit weniger Wachstum als bisher – der Wachstumsmotor China schwächelt.

Weltweit sollen es in diesem Jahr 3,4 Prozent Plus werden, im November sollten 2014 noch 3,6
Prozent drin sein.

Angel Gurría, Generalsekretär der OECD:

“Wir leben immer noch mit den Hinterlassenschaften der Krise, das ist das Problem. Wir sehen bessere Zahlen. Aber die Abwärtsrisiken sind noch da, das niedrige Wachstum und sehr hohe Arbeitslosenzahlen.”

Laut OECD wächst die Wirtschaft der Eurozone 2014 um 1,2 Prozent – Novemberschätzung 1 Prozent, Großbritannien wird von 2,4 auf 3,2 Prozent befördert; Deutschland von 1,7 auf 1,9. Zurückgestutzt werden die USA (2,9 -> 2,6%), China (8,2 -> 7,4%) und Russland (2,3 -> 0,5%).

Der Euro-Leitzins – zu dem sich Geschäftsbanken bei der EZB mit Geld eindecken können – solle von derzeit 0,25 auf null Prozent gedrückt werden, empfiehlt die internationale Organisation mit 34 Mitgliedstaaten, die sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen.

Vor allem die Arbeitslosenquote (2015: OECD-weit 7,2 , Euro-Länder 11,4, Deutschland 4,9 Prozent) sei trotz Verbesserungen “nach wie vor untragbar hoch”.

su mit Reuters