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Taucher bei Bergungsarbeiten an der "Sewol" gestorben

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Taucher bei Bergungsarbeiten an der "Sewol" gestorben

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Bei der Suche nach Leichen in der gekenterten südkoreanischen Fähre “Sewol” ist am Dienstag ein Taucher ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Küstenwache habe der Mann in 25 Metern Tiefe plötzlich Atemprobleme bekommen und das Bewusstsein verloren.

Nach seiner Bergung wurde er im Krankenhaus für tot erklärt.

Die Ermittler vermuten, dass eine Überladung zusammen mit früheren
Umbauten ein Grund für den Untergang war. Auch wird untersucht, ob die Ladung richtig gesichert war.

Südkoreas Präsidentin unterstrich diese Vermutung:

“Den Schiffseignern ging es mehr um Geld als um Sicherheitsbestimmungen. Und das hat wahrscheinlich zum Tod der Menschen geführt.”

Die Zahl der Todesopfer des Fährunglücks liegt bei über 260. Rund 40 Menschen werden noch vermisst.