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Weitere Mädchen in Nigeria entführt

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Weitere Mädchen in Nigeria entführt

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Die USA und Großbritannien haben Nigeria im Fall der vor drei Wochen von der Islamistengruppe Boko Haram verschleppten Schulmädchen Unterstützung zugesagt. Die nigerianischen Behörden scheinen mit der Suche völlig überfordert zu sein.

Boko Haram hatte sich per Video zu der Entführung von mehr als 200 Schülerinnen in Nigeria bekannt und den “Verkauf”, die “Versklavung” oder “Zwangsverheiratung” der Mädchen angekündigt.

Der britische Außenminister William Hague äußerte sich am Rande einer Konferenz des Europarats in Wien dazu:

“Wir bieten praktische Hilfe an. Es ist widerlich, dass Boko Haram Mädchen als Ausbeute des Krieges und des Terrorismus betrachtet. Es ist unmoralisch. Es sollte jedermann auf der Welt zeigen, dass man eine solch abscheuliche Organisation nicht unterstützen sollte.”

Unterdessen wurde bekannt, dass die islamistische Terrorgruppe im Norden des Landes erneut mehrere Schülerinnen entführt hat. Die acht Mädchen seien aus dem Dorf Waranbe im Bundesstaat Borno
verschleppt worden.