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Boko-Haram: Nigeria nimmt US-Hilfsangebot an

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Boko-Haram: Nigeria nimmt US-Hilfsangebot an

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Die nigerianische Islamistengruppe Boko Haram hat in Nordnigeria erneut mehrere Schülerinnen entführt. Die acht Mädchen wurden aus einem Dorf im Nordosten Nigerias verschleppt. Die nigerianische Regierung nahm ein Angebot der USA an, ihr bei der Suche nach den über 200 verschleppten Schülerinnen zu helfen. US-Präsident Barack bezeichnete die Entführung als “unerhörten Vorfall”.

“Wir haben unsere Hilfe angeboten und sie wurde angenommen. Wir werden alles tun, um ihnen zu helfen. Kurzfristig wollen wir der Völkergemeinschaft und der nigerianischen Regierung helfen, diese jungen Frauen freizubekommen. Aber wir werden uns auch des weitergehenden Problems annehmen müssen, wie man mit Organisationen umgeht, die derartiges Unheil anrichten”, sagte Obama dem Fernsehsender NBC.

Auch gut drei Wochen nach der Entführung fehlt noch jede Spur von den Schülerinnen. Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau hatte die Verantwortung für die Entführung übernommen und erklärt, man werde die Mädchen verkaufen, weil Allah dies befohlen habe.

Die Vereinten Nationen warnte Boko Haram vor einem Verkauf der Mädchen. Damit würden sie sich einer Strafverfolgung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit aussetzen.