Eilmeldung

Eilmeldung

Boko Haram schlägt wieder zu - Ruf nach Konsequenzen wird lauter

Sie lesen gerade:

Boko Haram schlägt wieder zu - Ruf nach Konsequenzen wird lauter

Schriftgrösse Aa Aa

Die radikale Islamistengruppe Boko Haram hat offenbar ein Dorf im Nordosten Nigerias überfallen. Bei dem Angriff seien mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, berichtet eine nigerianische Zeitung. Unterdessen geht die Suche nach den von Boko Haram verschleppten Schülerinnen weiter, die USA und Großbritannien haben Nigeria ihre Hilfe angeboten.

Der britische Premier David Cameron: “Dies ist nicht nur ein nigerianisches, sondern ein weltweites Problem. Auf der ganzen Welt sind Islamisten unterwegs, die gegen Bildung, gegen Fortschritt, gegen Gleichheit sind, und wir müssen sie bekämpfen, wo immer sie auch sind.”

Auch die Schauspielerin Angelina Jolie verurteilte die Verschleppung der Schülerinnen.

“Wenn die Welt nichts tun, dann kommen sie ungeschoren davon und wir würden einen schrecklichen Präzedenzfall schaffen. Es ist daher extrem wichtig, dass sofort etwas getan wird, um diese Mädchen zu finden und nach Hause zu bringen. Und wenn uns das nicht gelingt, dann müssen wir wenigstens die verantwortlichen Männer zur Rechenschaft ziehen.”

Boko Haram hatte vor drei Wochen, und dann noch einmal Anfang dieser Woche Mädchen verschleppt. Nigerias Regierung war wegen zu zögerlichen Handelns international kritisiert worden. Inzwischen hat sie umgerechnet mehr als 200.000 Euro für Hinweise ausgeschrieben, die zu den Schulmädchen führen.