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Erfolg mit Buhrufen: Russland und Ukraine im Eurovision-Finale

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Erfolg mit Buhrufen: Russland und Ukraine im Eurovision-Finale

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Russland und die Ukraine haben es ins Finale des Eurovision Song Contest geschafft. Natürlich warf die Krise um die Ukraine ihre Schatten bis nach Dänemark, wo der Wettbewerb dieses Jahr stattfindet. Und so gab es beim Halbfinal-Erfolg der Kandidatinnen aus Russland Buhrufe aus dem Publikum. Die Tolmatschowa-Schwestern lächelten trotzdem. “Wir sind sehr sehr glücklich und freuen uns sehr. Wir wollen allen für ihre Unterstützung danken.”

Die ukrainische Sängerin Maria Yaremchuk wurde nach ihrer Einstellung zum Konflikt in ihrem Heimatland gefragt. “Ich bin stolz, Ukrainerin zu sein. Alles was ich hier mache, mache ich für die Menschen in der Ukraine. Ich stehe nicht allein auf der Bühne. Hinter mir auf der Bühne stehen 46 Millionen Ukrainer.”

Es gebe aber vieles, was wichtiger sei als Politik, so Yaremchuk, der Song Contest sei der beste Weg, die Menschen zu vereinen. Außerdem schafften es Valentina Monetta und Ralph Siegel für San Marino nun zum ersten Mal ins Finale, ihre beiden vergangenen Versuche waren im Semifinale gescheitert. Die nächsten Kandidaten für die Endrunde werden am Donnerstag ermittelt.

Deutschland ist neben Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien automatisch dabei.

Extralinks

ESC-Seite (Englisch)
ESC-Seite mit Infos zu Tolmatschowa-Schwestern
ESC-Seite mit Infos zu Maria Yaremchuk
ESC-Seite mit Infos zu Valentina Monetta