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Fiat-Chrysler startet in der Verlustzone - Notierung ausgesetzt

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Fiat-Chrysler startet in der Verlustzone - Notierung ausgesetzt

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In Mailand ist nach einem massiven Kursrutsch die Notierung der Fiat-Aktie ausgesetzt worden. Zuvor war die Aktie um 9 Prozent abgestürzt.

Fiat Chrysler ist zu Jahresbeginn in die Verlustzone gerutscht. Grund seien einmalige Kosten im Zusammenhang mit der vollständigen Übernahme der US-Geschäfte, so der italienische Autobauer. Fiat hatte zu Jahresbeginn die US-Tochter Chrysler komplett übernommen.

Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 319 Millionen Euro. Ohne die belastende US-Transaktionen hätte Fiat einen Gewinn von 71 Millionen Euro erwirtschaftet – nach 31 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 22,1 Milliarden Euro.

“Das war schon heftig neben den Schätzungen” sagte ein Händler in Frankfurt zu den überraschenden Fiat-Zahlen. So habe unter anderem der Trading Profit fast 20 Prozent unter den Konsensschätzungen der Analysten gelegen. Gleichzeitig sei die Verschuldung des Konzerns höher als erwartet ausgefallen. Dazu gibt es Kritik an dem mittelfristigen Strategieplan des Autokonzerns. Er sei “extrem zukunftsabhängig”, da der Hauptteil der Schuldenrückführung erst 2017 bis 2018 angegangen werde.

su mit ANSA, dpa