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Hilfsaktionen für Erdrutsch-Opfer in Afghanistan

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Hilfsaktionen für Erdrutsch-Opfer in Afghanistan

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Nach dem verheerenden Erdrutsch im Nordosten Afghanistans sind die Hilfsaktionen für die Bewohner des zerstörten Dorfes Ab-e-Barik angelaufen.

Die afghanische Katastrophenschutzbehörde wies Vorwürfe zurück, wonach die Hilfslieferungen für die überlebenden Dorfbewohner nicht ausreiche.

Aus dem benachbarten Tadschikistan und aus den Vereinigten Arabischen
Emiraten sei bereits Unterstützung eingegangen. Pakistan und die
Türkei hätten Hilfe zugesagt.

Die deutsche Regierung stellt eine Million Euro für Wiederaufbau und Katastrophenschutz in der Region bereit.

Marcus Prior vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen erklärte vor Ort:

“Viele haben ihr Zuhause ganz verloren oder können nicht zurück, weil es einfach zu gefährlich ist. Wichtig ist im Moment die Versorgung mit Lebensmitteln, um die Betroffenen in den nächsten Wochen auf dem Weg in ein neues Leben abzusichern.”

Durch die Schlammlawine waren Ende vergangener Woche mehr als 300 Dorfbewohner ums Leben gekommen. Weitere 2000 Menschen werden vermisst und gelten als tot. Etwa 700 Familien verloren ihr Obdach und leben unter freiem Himmel.