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IWF hält Ukraine flüssig

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IWF hält Ukraine flüssig

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Während im Osten des Landes gekämpft wird, hat die Ukraine vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eine erste Geldspritze erhalten. Eine Tranche in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) sei am Dienstag eingegangen, so die Zentralbank in Kiew.

Gut eine Milliarde Dollar lege man als Währungsreserve zurück. Der Rest fließe in den Staatshaushalt – vermutlich auch, um einen Teil der 3,5 Milliarden Euro an offenen Gasrechnungen an Russland zu bezahlen.

Der IWF hat der Ukraine insgesamt 17 Milliarden Dollar (12,2 Milliarden Euro) im Lauf von zwei Jahren zugesagt. Die Finanzhilfen sind an Reformzusagen der ukrainischen Führung gekoppelt. Russland will vorläufig nur noch bis Ende Mai Gas an die Ukraine liefern, danach nur noch gegen Vorkasse.

Die russischen Gaslieferungen in die Ukraine und in
die EU seien nur noch bis Ende Mai gesichert. Dies hatte EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Freitag in Warschau gesagt, nach Gesprächen mit den Energieministern Russlands und der Ukraine,
Alexander Nowak und Juri Prodan. Sollte die Ukraine sich bis Ende Mai nicht mit Russland über die Bezahlung ihrer Gas-Schulden in Milliardenhöhe geeinigt haben, drohten Lieferstopps.

su mit Reuters