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Neue Proteste von Müttern entführter Schülerinnen in Nigeria

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Neue Proteste von Müttern entführter Schülerinnen in Nigeria

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Ihr Protest kommt einer Verzweiflungstat gleich: Mütter der mehr als 200 in Nigeria verschleppten Schülerinnen haben am Ort der Entführung Aufklärung über das Schicksal ihrer Kinder verlangt.

Die meisten der Mädchen waren vor über drei Wochen in ihrer Schule von Boko Haram Terroristen verschleppt worden. Ihr Aufenthaltsort und ihr Zustand sind nicht bekannt.

Die Vereinten Nationen wollen jetzt einen hochrangigen Sondergesandten nach Nigeria schicken. Präsident Goodluck Jonathan begrüßt dies:

“Das Vorhaben der UN ist ein Schlag ins Gesicht der Terroristen und einje große Unterstützung für uns. Mit Gottes Hilfe werden wir die Terroristen besiegen.”

Weltweit haben Prominente eine Unterstützungsaktion im Internet gestartet. Auch die amerikanische First Lady Michelle Obama beteiligt sich an der Aktion unter dem Motto: “Bringt unsere Mädchen zurück.”

Neben Schauspielerinnen wie Angelina Jolie zeigte sich auch die einst von Taliban misshandelte pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai solidarisch.

Die Terrorgruppe Boko Haram kündigte an, die Schülerinnen als Sklavinnen verkaufen zu wollen. Möglicherweise in Nachbarländern Nigerias. Von den Mädchen fehlt trotz intensiver Suche offenbar jede Spur.