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Weltweite Solidarität mit entführten Mädchen in Nigeria

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Weltweite Solidarität mit entführten Mädchen in Nigeria

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Die internationale Unterstützung bei der Suche nach den von Boko-Haram-Rebellen entführten Mädchen in Nigeria weitet sich aus.
Frankreich, China und Kanada boten der Regierung in Abuja ihre Hilfe an. Zuvor hatten Großbritannien und die USA ihre Bereitschaft bekundet.

First Lady Michelle Obama versandte wie viele andere Prominente solidarische Botschaften über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Darunter auch die Kinderechtsaktivistin Malala Yousafzai, die von pakistanischen Taliban misshandelt worden war.

Unterstützt wird die Internet-Kampagne von den Vereinten Nationen und der Menschenrechtsorganisation
Amnesty International.

Die mehr als 200 Mädchen waren vor über drei Wochen und Anfang dieser Woche in Nigerias nördlichem Bundesstaat Borno verschleppt worden. Trotz intensiver Suche fehlt von ihnen jede Spur.

Auch Hollywood-Star Angelina Jolie tritt für die Entführungsopfer ein:

“Es macht mich absolut krank, über die Situation der Mädchen nachzudenken. Sie sind traumatisiert, sie werden missbraucht und einfach verkauft. Die Boko Haram glauben ja nicht nur, dass Mädchen keine Bildungsmöglichkeiten haben sollten, was komplett falsch und schrecklich ist. Der Schulbesuch ist natürlich ihr gutes Recht.
Bildúng und Schule sind etwas Wunderbares und sehr wichtig für junge Menschen. Stattdessen werden die Mädchen wie Objekte behandelt und misshandelt. Wenn die Welt nichts unternimmt und die Rebellen davonkommen lässt, dann wäre das ein grausames Beispiel. “

Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau sagte in einem Bekennervideo, er werde die Mädchen als Sklavinnen verkaufen. Geiseln der Boko Haram sind in der Vergangenheit oft auch Opfer schweren sexuellen Missbrauchs geworden.