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Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland: Putin provoziert mit Militärparade auf der Krim

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Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland: Putin provoziert mit Militärparade auf der Krim

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Am Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland hat der russische Präsident Wladimir Putin in der Krim-Hafenstadt Sewastopol eine Militärparade der russischen Streitkräfte abgenommen. Tausende Zuschauer säumten den Hafen, um der Parade beizuwohnen.

Das ukrainische Außenministerium bezeichnete den Besuch als mutwillige Eskalation des bestehenden Konfliktes. Auch das Weiße Haus und zuvor die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierten den Besuch.

Es war die erste Reise des russischen Präsidenten auf die Krim seit der Annexion. Putin war direkt nach der großen Parade in Moskau nach Sewastopol geflogen. Seine anschließende Rede richtete er an die versammelten Weltkriegsveteranen.

Die heroische Leistung der Generation, die den Nazionalsozialismus besiegte, werde immer ein Vorbild des Muts, der Tapferkeit und des selbstlosen Dienstes für die Nation sein, sagte Putin. Mit ihrem Beispiel hätten die Veteranen auch dazu beigetragen, die Krim und Sewastopol zurück ins Mutterland zu holen, so Putin weiter.