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Höhepunkt im Ecclestone-Prozess

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Höhepunkt im Ecclestone-Prozess

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Dritter Verhandlungstag im Schmiergeldprozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Es war der Tag, an dem der Brite im Münchner Gerichtssaal auf Gerhard Gribkowsky traf, den ehemaligen Vorstand der BayernLB, der nun als Hauptbelastungszeuge gegen Ecclestone aussagt. Gribkowsky hatte 2006 44 Millionen Dollar von Ecclestone bekommen, als die Bank die von ihr gehaltene Mehrheit an der Rennserie verkaufte, dafür war er wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren verurteilt worden.

Bestochen haben soll Ecclestone, der nun genau deshalb auf der Anklagebank sitzt. Nun sagte Gribkowsky aber, er habe seinerzeit gar nicht gewusst, wofür er das Geld bekommen habe. Die Anwälte Ecclestones sehen sich bestätigt, ihr Mandant habe sich von Gribkowsky erpresst gefühlt und nur ein Schweigegeld gezahlt.
aufeinandergetroffen – damals aber noch unter anderen Vorzeichen. Gribkowsky saß auf der Anklagebank und Ecclestone war Zeuge. Der Vorsitzende Richter ist heute wie damals Peter Noll.