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Thailand: Keine Entspannung zwischen Rot und Gelb in Sicht

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Thailand: Keine Entspannung zwischen Rot und Gelb in Sicht

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In Thailand ist nach der Absetzung der Regierungschefin Yingluck Shinawatra am Samstag keine Entspannung in Sicht. Regierungsanhänger protestierten am Stadtrand von Bangkok. Sie wollen an den für den 20. Juli geplanten Wahlen festhalten. Die sogenannten Rothemden bezeichnen die Absetzung der Ministerpräsidentin durch die Verfassungsrichter als Justizputsch. “Wir protestieren gegen eine Regierung, die nicht gewählt wurde”, so die Aktivistin Thida Thavornseth. “Wir protestieren gegen jede Art von Staatsstreich. Unrechtmäßige Schritte akzeptieren wir nicht.”

Die Regierungsgegner belagerten den Regierungssitz und mehrere Fernsehsender in der Innenstadt. Zu Konfrontationen zwischen den verschiedenen Lagern kam es zunächst nicht. Die Regierungsgegner unter der Führung von Suthep Thaugsuban wollen den Einfluss der Familie Shinawatra auf die thailändische Politik verhindern. Deswegen verlangen die sogenannten Geldhemden die Bildung einer ungewählten Übergangsregierung und Reformen.