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#BringBackOurGirls: Internationale Hilfsangebote reißen nicht ab

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#BringBackOurGirls: Internationale Hilfsangebote reißen nicht ab

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Nach der Entführung der über 200 nigerianischen Schülerinnen ebbt der internationale Protest nicht ab. Die New Yorker Demonstranten vor der nigerianischen Botschaft wurden am Samstag von Bürgermeister Bill de Blasio unterstützt. Der Bürgerrechtler und Prediger Al Sharpton kündigte an, mit einer Delegation Geistlicher nach Nigeria reisen zu wollen. Es müsse endlich etwas passieren, so eine Demonstrantin: “Wir sind als schwarze Frauen hierher gekommen, um den Protest zu unterstützen. Wir wollen, dass die Regierungen handeln, die an der Globalisierung und an Mädchen- und Frauenhandel beteiligt sind. Das ist nur die Spitze des Eisbergs.”

Auch in Toronto wurde protestiert. Zudem kündigte der kanadische Außenminister an, die Suche nach den verschleppten Schülerinnen eventuell mit Überwachungstechnik zu unterstützen. Wegen der Menschenrechtslage in Nigeria habe die Regierung jedoch Bedenken, die Technik ohne Aufsicht zu schicken.

Unterdessen hat die nigerianische Armee eigenen Angaben zufolge Suchtruppen in den Grenzgebieten zum Tschad, Niger und zu Kamerun eingesetzt. Zudem seien die Polizei, die Luftwaffe und ein multinationaler Arbeitsstab im Einsatz. Auch China und Interpol boten weitere Hilfe an. Bei der Suche gebe es jedoch Schwierigkeiten, vor allem, da sich viele Informationen als irreführend erwiesen, so ein Armeesprecher. Es werde jedoch alles getan, um die Mädchen zu finden.

First Lady Michelle Obama nutzte am Samstag die Rundfunkansprache ihres Mannes, um Unterstützung zu zeigen. Die Schülerinnen wurden vor fast einem Monat von der islamistischen Terrorsekte Boko Haram verschleppt.