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Unabhängigkeitsreferenden in Donezk und Luhansk haben trotz Kritik begonnen

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Unabhängigkeitsreferenden in Donezk und Luhansk haben trotz Kritik begonnen

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In den ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk hat das von den prorussischen Separatisten einberufene Referendum am Sonntagmorgen begonnen. In der Abstimmung wollen die Aktivisten über die mögliche Unabhängigkeit von der Ukraine entscheiden. Sie wollen in beiden Regionen die Zustimmung für die Deklaration einer souveränen Volksrepublik.

Die Organisatoren der Volksbefragung sagen, man wolle erst nach dem Entscheid bestimmen, ob die Region Donezk ein unabhängiger Staat werden wolle oder mit mehr Autonomie in der Ukraine verbleibe oder aber Teil Russlands werden wolle. Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow hatte die Regionen davor gewarnt, einen solchen, wie er es nannte, selbstzerstörerischen Schritt zu gehen. Lulia Dorohova aus Luhansk scheint das nicht zu beeindrucken: “Ich werde für die Unabhängigkeit stimmen, damit das Geld der Stadt hier bleibt und nicht nach Kiew geht,” sagte sie.

Die Zentralregierung in Kiew als auch der Westen kündigten bereits an, das Votum nicht anzuerkennen. Und sogar aus Moskau kamen ähnliche Töne.