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Kreml fordert Umsetzung der umstrittenen Wahlergebnisse in der Ostukraine


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Kreml fordert Umsetzung der umstrittenen Wahlergebnisse in der Ostukraine

Nach dem umstrittenen Referendum in der Ostukraine fordert die russische Regierung eine politische Umsetzung der Ergebnisse. Russlands Außenminister Sergej Lawrow nannte in Moskau die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – OSZE – als einen möglichen Vermittler. Diese stufte die Abstimmung allerdings bereits als nicht verfassungskonform ein.

Sergej Lawrow:

“Wir respektieren den Willen der Bevölkerung in den Regionen Donezk und Luhansk. Wir gehen davon aus, dass jetzt die praktische Umsetzung des Ergebnisses der Wahlen erfolgt. Auf eine zivilisierte Art und Weise, ohne Rückfall in Gewalttaten, sondern durch Gespräche zwischen Vertretern von Kiew, Donezk und Luhansk.”

Gleichzeitig schloss Lawrow neue Verhandlungen Russlands mit der Ukraine, der Europäischen Union und den USA vorerst aus. Ohne eine Einbindung von Vertretern der ostukrainischen Regierungsgegner hätten solche Gespräche derzeit keine Perspektive, sagte der russische Außenminister.

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