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"Volksrepublik Donezk" bittet Moskau um Anschluss

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"Volksrepublik Donezk" bittet Moskau um Anschluss

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Nach dem Referendum über eine Abspaltung von der Ukraine hat die selbst ernannte “Volksrepublik Donezk” Moskau um einen Anschluss an Russland gebeten.

Bei der umstrittenen Abstimmung hatte sich die Bevölkerung angeblich mit überwältigender Mehrheit für eine Eigenständigkeit ausgesprochen.

Die Regierung in Kiew, die EU und die USA halten die Abstimmung für
rechtswidrig und erkennen die Ergebnisse deshalb nicht an.

In Donezk erklärte Separatistenführer Denis Pushilin die Region für unabhängig:

“Die Tür zu Gesprächen mit der Ukraine ist jetzt nahezu geschlossen. Direkte Dialoge sind praktisch undenkbar.”

Pushilin erklärte weiter, als nächstes würden staatliche und militärische Strukturen in den selbsternannten Volksrepubliken gebildet.

Die Separatisten sehen sich also in ihrem Kurs durch die umstrittenen Abstimmungergebnisse bestätigt.

Ein Anschluss an Russland nach Vorbild der
Schwarzmeerhalbinsel Krim war allerdings nicht Teil der Befragung gewesen.

Die Regierung in Kiew kündigte ihrerseits eine Fortsetzung der sogenannten “Anti-Terror-Operation” gegen bewaffnete Separatisten an, die im Auftrag Russlands weiterhin die Bevölkerung tyrannisierten.