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Erneut etliche Tote bei Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

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Erneut etliche Tote bei Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

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Zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa ist ein Boot mit Flüchtlingen aus Afrika untergegangen.

Mindestens vierzehn, wahrscheinlich noch mehr Menschen kamen dabei ums Leben.

Möglicherweise waren an Bord mehrere hundert Flüchtlinge; gut zweihundert wurden bisher gerettet.

Die Mittelmeerinsel Lampedusa ist für afrikanische Flüchtlinge der erste Vorposten Europas, vergleichsweise nahe zur Küste Tunesiens oder Libyens.

Ein wahrer Flüchtlingsstrom gelangt so zur Zeit nach Italien.

Außenministerin Federica Mogherini erneuert die Forderung, dass Europa in dieser Sache mehr tun müsse. Italien werde das bei seinem EU-Ratsvorsitz ab Juli zum Schwerpunkt machen.

Die Überfahrt der Flüchtlinge, oft in untauglichen Booten, endet immer wieder tödlich: Gerade erst wurde wieder ein Vorfall bekannt, bei dem letzte Woche vor der libyschen Küste ein Boot mit Flüchtlingen gesunken war.

Dabei kamen vermutlich etwa vierzig Menschen ums Leben.