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Gazprom: Erst Geld, dann gibt es Gas für die Ukraine

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Gazprom: Erst Geld, dann gibt es Gas für die Ukraine

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Die fast bankrotte Ukraine soll für russische Gaslieferungen im Juni im Voraus 1,2 Milliarden
Euro zahlen.

Und in Zukunft will der russische Energiekonzern Gazprom nur noch soviel Gas liefern wie der ukrainische Versorger Naftogas bezahlt. Der Grund: 2,5 Milliarden Euro Gasschulden der Ukraine. Naftogas sei über die Umstellung auf Vorkasse informiert.

Stichtag für die neue Rechnung ist der 3. Juni um 8.00 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Und Russland warnt: Ein Lieferstopp könnte auch den Transit in die EU in Mitleidenschaft ziehen.

Seit März habe der ukrainische Versorger Naftogas keine einzige Rechnung bezahlt, so der russische Energieminister Alexander Nowak.

Über die Ukraine fließen etwa 80 Prozent des russischen Gasexports nach Europa, das Land selbst der viertgrößte Gas-Importeur der Welt.

su mit dpa, Reuters