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Human Rights Watch wirft Syrien Einsatz von Giftgas-Bomben vor

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Human Rights Watch wirft Syrien Einsatz von Giftgas-Bomben vor

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Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat dem Regime in Syrien vorgeworfen, für mehrere Chlorgas-Angriffe verantwortlich zu sein.

Die internationale Organisation beruft sich dabei auf Zeugenaussagen, Videomaterial und Fotos der Opfer.

Diese legten “äußerst nahe”, dass die
Regierung von Präsident Baschar al-Assad im April Chlor-Fassbomben in drei Städten im Norden Syriens abwerfen ließ.

Dabei kamen mindestens elf Menschen ums Leben, hunderte weitere erlitten Verletzungen.

Zunächst hatten sich die syrische Regierung und die Opposition gegenseitig des Einsatzes von Giftgas beschuldigt.

Nach Angaben von Human Rights Watch berichteten Zeugen damals, einen Helikopter gesehen beziehungsweise direkt vor einer Explosion gehört zu haben.

Unter den syrischen Bürgerkriegsparteien
verfügen lediglich die Regierungstruppen über Helikopter und Flugzeuge.

Human Rights Watch forderte den
UN-Sicherheitsrat auf, den Fall vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen.