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Marion Cotillard klopft an das Tor zur neuen Welt

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Marion Cotillard klopft an das Tor zur neuen Welt

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Nach einem beachtlichen Festival-Parcours läuft James Grays jüngster Streifen “The Immigrant” nun in den nordamerikanischen Kinos an.
Das Drama behandelt ein Thema, das viele US-Zuschauer ansprechen dürfte: Das Schicksal der Einwanderer Anfang des 20. Jahrhunderts, auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.

Der Film mit Marion Cotillard und Joaquin Phoenix beginnt auf Ellis Island, dem Tor zur Neuen Welt. Ewa, eine junge Polin, wird von ihrer kranken Schwester getrennt und gerät unter die Fittiche eines Zuhälters.

Marion Cotillard: “Man befindet sich an einem Ort, an dem man sich verloren fühlt und an dem man immer wieder mit dem Gefühl konfrontiert wird, nicht man selbst zu sein. Zunächst einmal, weil man sich nicht so gut ausdrücken kann, wie in der eigenen Sprache. Das verändert zwar wirklich nicht die eigene Persönlichkeit, aber es sorgt für ein unangenehmes Gefühl.Damit konnte ich mich identifizieren.”

Marion Cotillard, die derzeit in Hollywood gefragteste Französin, drehte zum ersten Mal mit dem anspruchsvollen Filmemacher James Gray. Was sie besonders berührte, war die unauslöschliche Hoffnung der jungen Frau auf einen guten Ausgang.

Marion Cotillard: “Wenn so viele neue Menschen in einem Land ankommen, glauben die, die bereits dort leben, dass sie die Neuankömmlinge manipulieren und nach Lust und Laune ausnehmen können, denn sie sind verloren und brauchen Hilfe. Sie brauchen Geld, das Nötigste, um zu überleben. Aber dennoch ist es auch ein Land der Hoffnung, dass seine Arme öffnet.”

Ebenfalls bemerkenswert ist Jeremy Renner in der Rolle eines Magiers, der sich in das Herz der jungen Immigrantin zaubert.

“The Immigrant” wurde 2013 in Cannes erstmals vorgestellt hatte und bereits vielerorts in Europa Premiere.