Eilmeldung

Eilmeldung

Zahlen? Einmal Hand auflegen genügt!

Sie lesen gerade:

Zahlen? Einmal Hand auflegen genügt!

Schriftgrösse Aa Aa

Mit der Kreditkarte bezahlen ist altmodisch. Die Zukunft liegt direkt auf der Hand, sprichwörtlich. Aus Schweden kommt ein neues Zahlungsverfahren, bei dem einmal Hand auflegen genügt. Ein Lesegerät identifiziert den User, der seine Identität durch Eingabe der letzten vier Ziffern seiner Handynummer bestätigt. Quixter heißt das biometrische Verfahren, simpel und garantiert fälschungssicher, meint sein Entwickler Fredrik Leifland.

“Auf die Idee kam ich, als ich in einem Lebensmittelgeschäft an der Kasse wartete. Mir wurde klar, dass der Zahlungsvorgang beim Kauf am Längsten dauert und überlegte mir, wie man das beschleunigen könnte. Das war der Ausgangspunkt für Quixter.”

Ebenso wie Iris oder Fingerabdruck ist auch die Handinnenfläche einzigartig. Das Infrarotlesegerät erkennt die Venenstruktur und identifiziert den User. Die Technologie ist nicht neu, sie basiert auf dem von der Firma Fujitsu entwickelten Venenscan, der in Japan beispielsweise beim Zugriff auf medizinische Akten eingesetzt wird.

Quixter wird derzeit rund um das Universitätsgelände der schwedischen Stadt Lund in mehreren Geschäften getestet. Offensichtlich mit Erfolg.
“Es ist wirklich praktisch, denn man hat nicht immer genügend Geld dabei”, meint eine Studentin. “Auf dem Campus gibt es nur wenige Geldautomaten. Die Zahlung mit der Handinnenfläche geht wirklich sehr schnell.”

Dem Entwickler zufolge ist der Venenscan noch zuverlässiger als ein Fingerabdruck. Der Identifizierungsvorgang dauert nicht mehr als fünf Sekunden. Und seine Hand hat der User ja immer dabei.