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Grubenunglück in Westtürkei: Zahl der Todesopfer steigt weiter an

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Grubenunglück in Westtürkei: Zahl der Todesopfer steigt weiter an

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In der westtürkischen Provinz Manisa sind die ersten Opfer des verheerenden Grubenunglücks von Soma zu Grabe getragen worden.

Bislang geht die türkische Regierung von 282 Todesopfern aus. Mehr als 100 Bergleute gelten als vermisst.

80 Menschen erlitten bei dem durch eine Explosion ausgelösten Brand unter Tage Verletzungen.
Wegen des weltweit schwersten Grubenunglücks seit mehr als zwei Jahrzehnten rief die türkische Regierung eine dreitägige Staatstrauer aus.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich im Kohlenbergwerk von Soma 787 Kumpel auf. Für die Vermissten bestehen kaum noch Überlebenschancen.

Das Grubenunglück löste auch weltweit Trauer aus. Mehrere Länder, darunter Griechenland und Israel, boten der Türkei Hilfe an. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck sprach dem türkischen Staatschef Abdullah Gül seine Anteilnahme aus.