Eilmeldung

Eilmeldung

Land unter: Schwere Überschwemmungen auf dem Balkan

Sie lesen gerade:

Land unter: Schwere Überschwemmungen auf dem Balkan

Schriftgrösse Aa Aa

Heftige Regenfälle haben auf der Balkanhalbinsel für weiträumige Überschwemmungen gesorgt. Die serbische Regierung rief den Notstand aus, nachdem es am Mittwoch und Donnerstag das Vierfache des durchschnittlichen Monatsniederschlags geregnet hatte.

Mit am schwersten betroffen ist dort die Region um die Hauptstadt Belgrad. Die Donau und andere Flüsse traten über die Ufer, zwei Menschen starben, 100.000 Haushalte sind derzeit ohne Strom.

In Bosnien und Herzegowina schnitten die schlimmsten Überschwemmungen seit 120 Jahren mehrere Dörfer und Städte von den Verkehrswegen und der Stromversorgung ab. Schulen blieben im ganzen Land geschlossen, die Armee wurde zum Katastrophenschutz angefordert.

Betroffen sind außerdem Rumänien und zunehmen auch Ungarn. Bis zu ein Meter hohe Wellen am Plattensee künden von dem Sturm, der aus dem zentralen Balkan nun richtung Ungarn zieht. Meteorologen erwarten dort ebenfalls starke Regenfälle und Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde.