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Laurel Canyon - Im Tal der Musiker

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Laurel Canyon - Im Tal der Musiker

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Musiker wie Frank Zappa, die Eagles, Joni Mitchel oder The Mamas & The Papas lebten und wirkten in Laurel Canyon. In den 60er und 70er Jahren wurde das legendäre Tal der Künstler in Los Angeles zum Nirwana der kalifornischen Musikszene. Das Grammy Museum in L.A. wirft einen Blick zurück auf das Goldene Zeitalter des Rock ‘n’ Roll an der Westküste.

Bob Santelli, Grammy Museum: “Interessant ist diese Ausstellung, weil sie in Zusammenarbeit mit vielen Künstlern entstand, die noch immer in der Gegend um Los Angeles leben. Sie sehen hier Gitarren von Frank Zappa, Mama Cass Elliots Schaukelstuhl, Songtexte von Jim Morrison, John Sebastians Harfe, viele Objekte und Multimedia-Exponate. Wir haben unglaublich viele Fotografien eines der vermutlich besten Fotografen, der je Los Angeles dokumentierte, Henry Diltz.”

Henry Stanford Diltz gilt als der offizielle Fotograf des legendären Woodstock Festivals, war gewissermaßen der Hofkünstler des kalifornischen Musikadels und schuf die Bilder für über 80 Albencover. In Laurel Canyon ging er bei den Musikikonen ein und aus.

Das grüne Tal war ein fruchtbarer Ort, nicht nur für Musik, sondern auch für neue Ideen und Lebensformen. Das meint Musikredakteur Harvey Kubernik, ein Kenner der kalifornischen Musikgeschichte. Laurel Canyon beschreibt er als ein buntes Experimentierfeld.

Harvey Kubernik: “Es war ein ländliches Leben, aber in einem städtischen Umfeld. Es sorgte für große Kreativität, Freiheit und Freiräume.
Das war ein fruchtbarer Nährboden für Musiker, die nach Kalifornien, an die Westküste kamen, ihre Schaffenskraft viel freier entfalten und ihr Leben erneuern konnten.”

“‘California Dreamin’: The Sounds of Laurel Canyon 1965-1977,’ heißt die Ausstellung, zu sehen im Grammy Museum bis Ende November 2014.

Henry Stanford Diltz