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Fernost trifft West auf der Art Basel in Hongkong


Kultur

Fernost trifft West auf der Art Basel in Hongkong

Die Art Basel in Hongkong ist nach Miami Beach der dritte Standort der großen Schweizer Kunstmesse und versammelt die Crème de la Crème der Galeristenzunft, insgesamt 245 Aussteller aus 39 Ländern. Mit einem vielfältigen Angebot: große Zugpferde wie Ai Weiwei, Picasso oder Basquiat sind dabei, auch vielversprechende Newcomer. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf dem asiatischen Raum.

Magnus Renfrew, Direktor der Art Basel für Asien:
“Viele der teilnehmenden Galerien, vor allem aus dem Westen, versuchen nicht länger um jeden Preis, den westlichen Vorstellungen von asiatischem Kunstgeschmack zu entsprechen. Sie kommen mit ihren allerbesten Stücken, das ist genau die richtige Strategie.”

Die Messe in Hongkong ist eine doppelte Vitrine, die asiatische und westliche Sammler gleichermaßen anregt. Die einen sind auf Schnäppchenjagd, die anderen suchen Inspiration.
Pearl Lam, Galeristin aus Schanghai, freut sich über die bunte Mischung. “Uns geht es um den Dialog. Kunstmessen sind auch ein Ort des Dialogs und haben sich dem interkulturellen Austausch geöffnet. Kunst ist nicht nur eine Frage der Nationalität. Es geht um den Künstler. Dem sollte jede Galerie Rechnung tragen.”

Zum zweiten Mal findet die Art Basel in Hongkong statt. Zur ersten Ausgabe vor einem Jahr kamen rund 60 Tausend Besucher. Mit deutlich größerem Andrang wird gerechnet, der asiatische Kunstmarkt boomt. Noch bis einschließlich diesen Sonntag in Hongkong.

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