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Touristen verlassen Kenia

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Touristen verlassen Kenia

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Bei mehreren Explosionen in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 70 wurden verletzt. Die Bomben explodierten in einem Minibus und auf einem belebten Markt im Zentrum der Hauptstadt.

Es wird vermutet, dass die Anschläge auf das Konto der islamistischen Al-Shabaab-Milizen gehen, die aus dem Nachbarland Somalia heraus agieren. Im vergangenen September hatten die Al-Shabaab-Terroristen ein Einkaufszentrum gestürmt und belagert und Dutzende Menschen getötet.

Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta sagte, Kenia dürfe sich von den Islamisten nicht einschüchtern lassen.
“Wir müssen in die Zukunft blicken und uns bemühen, für die ausländischen Gäste attraktiv zu bleiben. Wir werden weiterhin unser Land im In- und Ausland als beliebtes Reiseland anpreisen und für unsere Tourismusindustrie werben, die eine der besten der Welt ist.”

Mehrere britische Reiseveranstalter begannen bereits damit, Urlauber in Sicherheit zu bringen und sie aus Kenia auszufliegen.

Judy Sharp aus England sagt am Flughafen Mombasa: “Die Kenianer sind so nette Menschen und es ist so schade, dass wir unseren Urlaub jetzt verkürzen müssen. Mir tun die Einheimischen Leid, die wir im Hotel kennengelernt haben. Sie tun uns wirklich Leid.”

Auch andere westliche Länder haben vor Reisen nach Kenia gewarnt und Touristen zur Rückkehr aufgefordert.