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Von der Universität zur Unternehmensgründung

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Von der Universität zur Unternehmensgründung

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Derzeit sind weniger als 30 Prozent der Europäer während ihres Studiums auf eine mögliche Unternehmensgündung vorbereitet worden. Wenn man ihnen jedoch Möglichkeiten aufzeigt, zögern selbst junge Europäer kaum, sich ins Abenteuer zu stürzen.

Anders sieht die Situation in München aus, wo die Technische Universität eine wichtige Rolle bei der Unternehmensgründung spielt.
Motius ist ein kleiner Betrieb für Forschung und Entwicklung und arbeitet normalerweise mit den größten deutschen Autoherstellern zusammen. Er wurde erst vor zwei Jahren gegründet – von fünf jungen Leuten, unter ihnen drei Studenten der Technischen Universität in München. Erst die Weichenstellung der Hochschule hat ihnen geholfen, das Wagnis einzugehen.

Motius-Chef Zièd Bahrouni: “Du triffst erstens Menschen, die deine Interessen teilen. Zweitens: Du wirst beraten. Drittens: Das persönliche Coaching, das wir von ihnen bekommen haben, war sehr wichtig.”

Das kleine Unternehmen ist kerngesund. Es hat einen Sitz in Maskat im Oman eröffnet, der die gesamte Golfregion bedient. Die Zahl der vollbeschäftigten Angestellten ist von fünf auf zehn gestiegen. Zièd und seine Partner haben einen Pool aus 200 Mitarbeitern zusammengestellt, die je nach Auftragslage arbeiten.

Bahrouni erklärt weiter: “Wir hatten einen vielseitigen und dynamischen Mitarbeiterstamm vor Augen. Es sind vor allem Studenten, junge Wissenschaftler und Hochschulabsolventen dabei. Ein weiteres Ziel ist, sehr nah an den Markttrends zu sein. So erreichen wir das Maximum an Innovation für unsere Kunden.”

Die Technische Universität München hat ein Wirtschafts-System auf die Beine gestellt, das ein günstiges Klima für Unternehmensgründungen und Innovationen schafft. Sehen wir etwas genauer nach, wie das funktioniert.

Ziel des zuständigen Fachbereichs der Technischen Universtät München ist es, die Start-ups der Studenten von der Idee bis zur Markteinführung der Produkte zu begleiten. Die Hochschule bietet Geldquellen und Informationsprogramme zur Unternehmensgründung oder zur Schaffung eines Prototypen. Die Bilanz der Initiative, die 2002 begann, kann sich sehen lassen: 380 Unternehmen und mehr als 11.000 Jobs wurden seitdem geschaffen.

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