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Nach neuen Anschlägen in Kenia: Präsident bittet, "jeden verdächtigen Vorfall zu melden"

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Nach neuen Anschlägen in Kenia: Präsident bittet, "jeden verdächtigen Vorfall zu melden"

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Nach erneuten Anschlägen in Kenia hat die Regierung alle Bewohner des Landes zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Bei zwei Explosionen auf einem beliebten Markt in der Hauptstadt Nairobi wurden am Freitag mindestens zehn Menschen getötet und Dutzende verletzt. Für die blutigen Anschläge der jüngsten Zeit werden zumeist Islamisten verantwortlich gemacht – insbesondere die Al-Shabaab-Miliz aus dem Nachbarland Somalia.

Kenias Präsident rief die Bevölkerung im Kampf gegen den Terrorismus zu aktiver Hilfe auf: “Ich bitte alle Kenianer, wachsam zu sein und jeden verdächtigen Vorfall zu melden. Das ist unser gemeinsamer Kampf und wir müssen zusammenarbeiten, um ihn zu gewinnen.”

Die kenianischen Behörden führen immer wieder Razzien unter den zahlreichen somalischen Flüchtlingen im Land durch. Ziel seien laut Innenministerium illegale Immigranten und militante Islamisten. Menschenrechtsorganisationen wie “Amnesty International” berichten von Verfolgung und Repressalien.